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Arbeit :: Detailansicht


AutorIn
Name:DIPL.-ING. Elisabeth Schmied
Beurteilende(r)
Name:Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. Stefan Petrus Salhofer
Herkunftsbetrieb:
Arbeit
Typ der Arbeit:Masterarbeit
Sprache der Arbeit:Deutsch
Titel der Arbeit in Originalsprache:(Weiter-)Nutzung brauchbarer Produkte als Beitrag zur Abfallvermeidung
Titel der Arbeit in deutsch:(Weiter-)Nutzung brauchbarer Produkte als Beitrag zur Abfallvermeidung
Titel der Arbeit in englisch:n.a.
Publikationsmonat:12.2003
Seitenanzahl:
Online-Katalog der Universitätsbibliothek Bodenkultur
AC-Nummer:AC03954035
Abstract
Abstract in Deutsch:"(Weiter-)Nutzung brauchbarer Produkte als Beitrag zur Abfallvermeidung"

Ausgangssituation der Arbeit ist die Annahme, dass viele neue bzw. neuwertige Produkte des täglichen Gebrauchs, wie Lebensmittel, Kleidung, Schuhe u. ä. von Haushalten, aber vor allem von Produktions- und Handelsbetrieben weggeworfen werden. Gründe dafür sind oft sogenannte "Schönheitsfehler" wie kaputte Verpackungen, fehlende Etiketten usw. und geschäftsstrategische Vorgaben, die zur Entsorgung an sich noch einwandfreier Produkte führen. Dem gegenüber gibt es allein in Wien 5000 Obdachlose und unzählige Einrichtungen zur Unterstützung sozial bedürftiger Menschen, die solche nicht mehr verkaufsfähigen Produkte durchaus benötigen würden.
Ziel der Arbeit war die Mengenermittlung auf Seiten der Anfall- und Bedarfsstellen, um daraus ein Abfallvermeidungs- und Transferpotenzial abzuschätzen.
Die Ergebnisse zeigen, dass dem in einer groben Abschätzung ermittelten Anfall von mehr als 12.000 Tonnen brauchbarer Produkte pro Jahr in Wien, ein entsprechender Bedarf (5.000 Obdachlose, 110.000 akut Arme) gegenübersteht. Die anfallenden Mengen können als Untergrenze eines Abfallvermeidungs- und Transferpotenzials angesehen werden.
Abstract in Englisch:"(Re-)use of usable products to make a contribution to waste prevention"

The starting point of this thesis is the assumption, that a lot of new or as good as new products of the daily use, like food, shoes, clothes etc. are disposed of by producers and retailers for reasons of superficial flaws, like damaged packaging, missing labels etc., or corporate strategy decisions.
On the other hand there are about 5.000 homeless people (only in Vienna) and a wide range of social facilities, which need such products.
The objective of this study was to quantify the amount of reusables at the point of disposal as well as the need for such products for a final assessment of the waste prevention and transfer potential.
The resulting data show an accumulated amount of 12.000 tons of reusable products per year, distributable among 5.000 homeless and 110.000 persons living in poverty in Vienna through existing social institutions.
This number can be considered as the minimum transfer/waste prevention potential.
Schlagworte
Schlagwörter Deutsch: Umweltwissenschaft Lebensmittel Armut Abfallvermeidung Transfer
Schlagwörter Englisch: ENVIRONMENTAL SCIENCES food waste prevention poverty transfer
Sonstiges
Signatur:D-11505
Organisationseinheit, auf der die Arbeit eingereicht wird:H52000 Inst.f. Wasservorsorge, Gewässerökologie und Abfallwirtschaft (IWGA)


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