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AutorIn
Name: Dominik Thom
Beurteilende(r)
Name:Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. Hubert Hasenauer
Herkunftsbetrieb:
1.Mitwirkender
Name:Dipl.-Ing. Dr. Rupert Seidl
Herkunftsbetrieb:
Arbeit
Typ der Arbeit:Masterarbeit
Sprache der Arbeit:Englisch
Titel der Arbeit in Originalsprache:Variability in Austria´s forest disturbance regimes
- Implications for forest management
Titel der Arbeit in deutsch:Varibilität von Störungsregimes in Österreichs Wäldern - Folgerungen für das forstliche Management
Titel der Arbeit in englisch:
Publikationsmonat:10.2012
Seitenanzahl:85
Online-Katalog der Universitätsbibliothek Bodenkultur
AC-Nummer:AC09619468
Abstract
Abstract in Deutsch:Waldschäden durch Wind, Borkenkäfer und Schnee haben sich in den letzten Jahren deutlich intensiviert, was zunehmend negative Auswirkungen auf Ökosystemleistungen hat. Ziel der vorliegenden Arbeit war es daher, durch ein verbessertes quantitatives Verständnis von Störungen in Österreich einen Beitrag zur Entwicklung von angepassten Waldbaustrategien zu leisten. Spezielle Ziele der Arbeit waren (i) prädisponierend wirkende Faktoren gegenüber Schäden durch Wind, Borkenkäfer und Schnee zu identifizieren, (ii) räumliche Hotspots der Prädisposition abzugrenzen sowie (iii) die Rolle von auslösenden Faktoren zu untersuchen und deren Potential als mögliche Frühwarnindikatoren für das Störungsmanagement auszuloten.
Zu diesem Zweck wurden in einem zweistufigen Analyseverfahren zunächst die räumlichen Unterschiede im Störungsregime (2002-2010) auf prädisponierend wirkende Faktorenkomplexe mithilfe einer Hauptkomponentenregression untersucht. Im zweiten Schritt wurde die Rolle von auslösenden Faktoren auf die zeitliche Variabilität von Störungsschäden mittels einer multiplen linearen Regression überprüft.
Die Analyse konnte in Summe 21.1 – 67.1% der räumlichen und zeitlichen Variation in Störungsschäden erklären. Von stärkstem Einfluss waren Aspekte der Baumartenzusammensetzung, insbesondere der Nadelholzanteil sowie der Anteil von Fichtenreinbeständen. Die Analyse von Prädispositions-Hotspots ergab, dass weite Teile Oberösterreichs sowie des westlichen Niederösterreichs besonders anfällig gegenüber Störungen sind. Wichtige auslösende Faktoren zeigten sich weniger beeinflussbar durch Bewirtschaftung als prädisponierende Faktoren, können jedoch, v.a. im Fall der zeitlichen Autokorrelation von Borkenkäferschäden, als potentielle Frühwarnindikatoren im Störungsmanagement herangezogen werden.
Die Ergebnisse dieser Arbeit können helfen, waldbauliche Prioritäten im Störungsmanagement zu setzen und durch Frühwarnindikatoren ein erhöhtes Störungsrisiko zeitgerecht zu identifizieren.
Abstract in Englisch:Forest disturbance regimes have intensified in Austria in recent decades, with increasingly negative impacts on ecosystem service provisioning. The objective of this study was to improve the quantitative understanding of Austria's disturbance regime in the context of developing adaptation strategies in forest management. In particular the study aimed at (i) identifying drivers of predisposition to damages by wind, bark beetles and snow, (ii) highlighting spatial hotspots of disturbance predisposition, and (iii) evaluating the role of inciting factors and their potential to serve as early warning indicators for disturbance management.
The analysis is based on district-level disturbance data for 2002-2010 and was performed in two steps: First, predisposing variables (“slow variables”) were considered in analyzing the spatial differences in disturbance damage by means of principle component regression. Second, after controlling for spatial differences, a temporal analysis of inciting factors (“fast variables”) by means of multiple linear regression was conducted.
Overall, the analysis explained between 21.1 and 67.1% of the spatio-temporal variation in disturbance damage. Aspects of species composition, in particular the proportion of conifers and pure spruce stands, had the highest influence on disturbance predisposition for all three investigated agents. The analysis of spatial predisposition hotspots showed that large parts of Upper Austria and western Lower Austria are particularly susceptible to disturbance damage. Inciting (fast) variables were found to be less directly controllable by management than many predisposing factors, but have, particularly in the case of temporal autocorrelation of bark beetle damage, potential to be used as early warning indicators.
The insights from this work can help to set priorities for adapting forest management to intensifying disturbance regimes and to timely identify elevated disturbance risk via early warning indicators.
Schlagworte
Schlagwörter Deutsch:Störungsregime, Störungsmanagement, Wind, Borkenkäfer, Schnee, Waldbau, Klimawandel
Schlagwörter Englisch:disturbance regime, disturbance management, wind, bark beetles, snow, silviculture, climate change
Sonstiges
Signatur:D-15843
Organisationseinheit, auf der die Arbeit eingereicht wird:H91300 Institut für Waldbau (WALDBAU)


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