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Arbeit :: Detailansicht


AutorIn
Name:BSc Jakob Frenes
Beurteilende(r)
Name:Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. Harald Vacik
Herkunftsbetrieb:
Arbeit
Typ der Arbeit:Masterarbeit
Sprache der Arbeit:Deutsch
Titel der Arbeit in Originalsprache:Beurteilung von Bekämpfungs- und Förderungsmaßnahmen des Götterbaumes in Südtirol
Titel der Arbeit in deutsch:Beurteilung von Bekämpfungs- und Förderungsmaßnahmen des Götterbaums in Südtirol
Titel der Arbeit in englisch:
Publikationsmonat:01.2021
Seitenanzahl:164
Online-Katalog der Universitätsbibliothek Bodenkultur
AC-Nummer:AC16132451
Abstract
Abstract in Deutsch:Gegenwärtig wird der invasive Götterbaum (Ailanthus altissima) vorwiegend bekämpft. Um den Bekämpfungserfolg auf Versuchsflächen im Südtiroler Unterland analysieren zu können, wurde eine Folgeerhebung und Auswertung der beiden Erhebungsperioden 2016/2019 durchgeführt. Die erhobenen Datensätze wurden u. a. hinsichtlich Individuenzahl, Baumartenverteilung, Stockausschlag, Zuwachs/Wüchsigkeit und Wildverbiss miteinander verglichen. Entscheidend sind dabei die vier umgesetzten Behandlungsvarianten (Nullfläche, Bekämpfung, Bekämpfung + Förderung, Wildmonitoring). Zwischen den Erhebungsperioden sowie zwischen den Behandlungsvarianten konnten signifikante Unterschiede festgestellt werden. Der Götterbaumanteil hat nahezu auf allen Versuchsflächen zugenommen, nur die Variante mit Bekämpfung und Förderung zeigte eine Individuenabnahme. Die Anzahl an Stockausschlägen hat sich gegenüber jener der Kernwüchse und Wurzelbruten verringert. Das Verbiss- und Schadensprozent kann als gering eingestuft werden. Das Götterbaumwachstum wird durch die Förderung von autochthonen Baumarten herabgesetzt. Werden die drei Hauptbaumarten (Götterbaum, Hopfenbuche, Mannaesche) verglichen, dominiert die Hopfenbuche noch überwiegend in der Oberschicht. Allerdings wurden die größten Zuwächse (tw. über 4 m), am Götterbaum gemessen. Zudem nimmt die Masterarbeit auch Bezug auf einen Götterbaum-Reinbestand, in welchem die Individuen bodennah sowie auf ca.1 m gemulcht, abgeschnitten und abgebrochen wurden. Je nach Maßnahme und Altersklasse konnten unterschiedliche Individuenzahlen sowie Höhenzuwächse festgestellt werden. Ein weiterer Teil der Masterarbeit bezieht sich auf die Förderung des Götterbaums, um dessen Wuchs- und Verwendungspotential zu erheben. Auf einer neu angelegten Versuchsfläche im Niederwald wurde eine Auslesedurchforstung durchgeführt. Dabei konnten genügend Zukunftsbäume erhoben und freigestellt werden. Somit wäre neben der Nieder- auch eine Mittel- oder Hochwaldbewirtschaftung denkbar.
Abstract in Englisch:Nowadays, the invasive tree of heaven (Ailanthus altissima) is primarily controlled. In order to evaluate the success of the silvicultural measures a reinvestigation was carried out on study plots in the South Tyrolean Unterland. The main objective of this study was to compare the results of the two survey periods 2016/2019. The comparison focused on the number of individuals and stump sprouts, tree species distribution, growth rate and browsing pressure. Above all, there are four different treatments (no control, mechanical control, mechanical control and promotion, game monitoring) implemented on each of the study plots. Significant differences between the survey periods and the treatments were found.The proportion of Ailanthus has increased in almost all study plots. Furthermore, the number of stump sprouts has decreased, whereas the number of seedlings and root sprouts has increased. The impact of browsing and the general damage percentage can be classified as low. It can be assumed that the growth of the tree of heaven is reduced by promoting autochthonous tree species. A comparison of the three main tree species (Ailanthus altissima, Ostrya carpinifolia, Fraxinus ornus) shows that Ostrya carpinifolia still achieved the largest tree heights. Increments were found to be large especially by Ailanthus (e.g. larger than 4 m). In addition, this master thesis also refers to a pure stand of Ailanthus, where individuals were mulched, cut, and broken off at ground level as well as at approx. 1 m above ground. Depending on the control measures and age classes, different numbers of individuals and height increments have been determined. Furthermore, this master thesis studied the promotion of Ailanthus regarding its growth and use potential. Accordingly, a selective thinning was carried out on a newly established study plot in a coppice forest. Sufficient crop trees have been identified and promoted. Consequently alternative forest management practices are discussed.
Schlagworte
Schlagwörter Deutsch:Götterbaum, Ailanthus altissima, waldbauliche Behandlungsvarianten, Bekämpfung, Förderung, Auslesedurchforstung, Wuchspotential, Verwendungspotential, Niederwald, Südtirol
Schlagwörter Englisch:Tree of heaven, Ailanthus altissima, silvicultural measures, control, promotion, selective thinning, growth potential, use potential, coppice forest, South Tyrol
Sonstiges
Signatur:D-22210
Organisationseinheit, auf der die Arbeit eingereicht wird:H91300 Institut für Waldbau (WALDBAU)


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