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Arbeit :: Detailansicht


AutorIn
Name:BSc Reinhard Kröpfl
Beurteilende(r)
Name:Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. Walter Sekot
Herkunftsbetrieb:
1.Mitwirkender
Name:Dipl.-Ing. MSc. Erhard Ungerböck
Herkunftsbetrieb:
Arbeit
Typ der Arbeit:Masterarbeit
Sprache der Arbeit:Deutsch
Titel der Arbeit in Originalsprache:Bewertung von Verbissschäden auf Bestands- und Betriebsebene
Titel der Arbeit in deutsch:Bewertung von Verbissschäden auf Bestands- und Betriebsebene
Titel der Arbeit in englisch:
Publikationsmonat:03.2017
Seitenanzahl:91 S.
Online-Katalog der Universitätsbibliothek Bodenkultur
AC-Nummer:AC13484504
Abstract
Abstract in Deutsch:Ein wesentlicher Bestandteil der Äsung freilebender, wiederkäuender Paarhufer sind Knospen, Triebe sowie Blätter bzw. Nadeln junger Forstpflanzen. Dadurch wird die betroffene Pflanze geschädigt. Bei massiertem Einwirken auf ein Pflanzenkollektiv kann dies zu einer Beeinträchtigung der Holzproduktion mit entsprechenden wirtschaftlichen Einbußen für den Forstbetrieb führen. Gemäß der Rechtslage steht es dem Waldeigentümer zu, entsprechende Schadensersatzforderungen an den Jagdausübungsberechtigten zu stellen. Es besteht daher ein Bedarf an objektiven Verfahren zur Schadensbemessung. In der Fachliteratur werden die durch Wild verursachten Schäden i.d.R. nach ihrer Wirkungsebene in Einzelpflanzen-, Bestandes-, und Betriebsschäden differenziert. Hilfsmittel zur Schadensbewertung gehen regelmäßig von geschädigten Einzelpflanzen aus, während Bestandes- und Betriebsschäden allenfalls einer gutachtlichen Beurteilung überlassen werden. Die vorliegende Arbeit greift diese Problematik auf und befasst sich mit den betriebswirtschaftlichen Auswirkungen von Wildverbiss auf der Bestandes- und Betriebsebene, wobei bestehende Regelwerke und potentielle Ansätze untersucht und diskutiert werden. Die ökonomischen Auswirkungen von Wildverbiss stellen sich als komplex und besonders langfristig dar. Der Verbiss erfolgt zwar an der Einzelpflanze; der betriebswirtschaftliche Schaden manifestiert sich aber darin, dass die erwünschte Bestandesentwicklung gestört wird und das Betriebsziel nicht mehr im vollen Umfang erfüllt werden kann. Formale Bewertungskalküle auf Bestandes- und insbesondere Betriebsebene erfordern aufwändige Informationsbeschaffung und weitreichende Modellannahmen. Aus Sicht der Praxis sind daher pragmatische Lösungen gefragt, die als Konventionen Anerkennung finden und mit möglichst geringen Transaktionskosten verbunden sind.
Abstract in Englisch:A considerable share of the nutrition of wild ruminating cloven-hooved animals is made up of buds, twigs as well as leaves or needles of young forest plants. Browsing affects these plants negatively. A concentration of such kind of impact may impair timber production and trigger economic losses. Forest owners may claim compensation from the hunters. Hence, there is a need for tools for damage assessment. Damage due to browsing is usually differentiated according to the level of impact. Conventional tools for damage assessment typically build on the affected individuals, whereas impacts at stand or enterprise levels are to be assessed in terms of expert opinion. The master thesis addresses this problem. Respective approaches for quantifying damage at stand and holding levels are investigated and discussed. The economic consequences of browsing are complex and associated with an extremely long time horizon. The initial impact affects the individual forest plants, whereas economic losses arise from impaired stand development and missing the goals of timber production. Calculation schemes for damage assessment at stand and holding level require a bulk of primary information as well as far reaching assumptions. There is a practical need for pragmatic solutions which are accepted in terms of conventions and keep transaction costs as low as possible.
Schlagworte
Schlagwörter Deutsch:Wildschadensbewertung, Verbiss, Bestandesschaden, Betriebsschaden
Schlagwörter Englisch:game damage, browsing, stand damage, valuation
Sonstiges
Signatur:D-19191
Organisationseinheit, auf der die Arbeit eingereicht wird:H73300 Institut für Agrar- und Forstökonomie (AFO)


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