Abstracts
Suchen | Eingabe | Hilfe | 0.00s

Arbeit :: Detailansicht


AutorIn
Name:BSc Lukas Pichler
Beurteilende*r
Name:Assoc. Prof. Mag. Dr. Reinhard Steurer
Herkunftsbetrieb:
1.Mitwirkender
Name:Ass.Prof. M.A. M.P.S. Dr. Aron Buzogany
Herkunftsbetrieb:
2.Mitwirkender
Name:Mag. Dr.phil. Patrick Scherhaufer
Herkunftsbetrieb:
Arbeit
Typ der Arbeit:Masterarbeit
Sprache der Arbeit:Deutsch
Titel der Arbeit in Originalsprache:Die Rollen von Sozialpartnern und Organisationen der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung des österreichischen Klimarats
Titel der Arbeit in deutsch:Die Rollen von Sozialpartnern und Organisationen der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung des österreichischen Klimarats
Titel der Arbeit in englisch:
Publikationsmonat:06.2023
Seitenanzahl:98
Volltext
Volltext der Arbeit:Volltext der Arbeit im PDF-Format laden
Online-Katalog der Universitätsbibliothek Bodenkultur
AC-Nummer:AC16902843
Abstract
Abstract in Deutsch:Aufgrund der zunehmenden Zukunftssorgen bezüglich der Herausforderungen in der Klimadebatte und dem abnehmenden Vertrauen in die Politik, wünschen sich die Menschen vermehrte Chancen zur Interaktion im politischen Prozess. Erreicht kann das mit Hilfe von Deliberationsverfahren wie dem Bürger*innenrat werden. Bei diesem handelt es sich um ein Instrument zur Politikberatung, welches sich zur Bearbeitung komplexer Problemstellungen eignet und politischem Stillstand entgegenwirken kann. Im Jahr 2022 wurde der erste bundesweite Bürger*innenrat mit dem Namen „Klimarat der Bürgerinnen und Bürger“ in Österreich abgehaltenen. Ein eigens eingerichteter Stakeholder-Beirat war beim Klimarat für die Berücksichtigung der unterschiedlichsten Sichtweisen zuständig. Der Fokus der Meisterarbeit liegt auf der Analyse der Teilnahmeintentionen der Interessenverbände des Stakeholder-Beirats, deren Wahrnehmung ihrer eigenen Rolle im Prozess, sowie in der Untersuchung der von den Interessenverbänden gewünschten klimapolitischen Entwicklungen für die Zukunft. Das theoretische Grundgerüst dieser Masterarbeit wurde durch Literaturrecherche geschaffen. Um zwischen den Stakeholdern der österreichischen Klima-Governance und dem deliberativen Prozess Bürger*innenrat einen praktischen Bezug herstellen zu können, wurden zwölf Expert*inneninterviews mit den am Stakeholder-Beirat des Klimarats beteiligten Organisationen geführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgrund der Wertschätzung von Partizipation am Stakeholder-Beirat teilgenommen haben, die Sozialpartner hingegen wegen ihres gesetzlichen Auftrags. Positiv beschrieben die Organisationen der Zivilgesellschaft den Fakt, dass sie trotz ihrer nischenartigen Stimme in diesem Gremium die Chance hatten, den Sozialpartnern auf Augenhöhe zu begegnen. Der Klimarat kann einen wesentlichen Beitrag zur Transformation in der Klimadebatte leisten, allerdings darf er nicht als einmaliges Instrument angesehen werden.
Abstract in Englisch:Due to the increasing concerns about the future regarding the challenges in the climate debate and declining confidence into politics, people want more opportunities to interact with the political process. This can be accomplished by using deliberative processes like the citizen’s assembly. That is an instrument for political advice, which is suitable for dealing with complex problems and can counteract political stalemate. In 2022, the first nationwide citizens' assembly called “Klimarat der Bürgerinnen und Bürger“ was held in Austria. A stakeholder advisory board was included in the process, which was responsible for taking the wide range of perspectives in the climate debate into account. The main focus of this master thesis is to analyze the participation intentions of the stakeholders in the panel, the perception of their role in the process, as well as the investigation of their desired climate policy developments for the future. The theoretical base of this Master thesis was created through literature research. To establish a practical reference between the stakeholders and the deliberative process, twelve expert interviews with the stakeholder advisory board were conducted The results show that the civil society organizations participated in the stakeholder advisory board because of the value of participatory processes. For the social partners the legal mandate resulting from the corporatism was the decisive factor for participation. The civil society organization described the possibility of meeting the social partners at eye level as a positive fact. The Austrian Assembly for Climate Action can make a significant contribution to the transformation in the climate debate. However, it is not a one-shot instrument and needs time to grow.
Schlagworte
Schlagwörter Deutsch:Bürger*innenrat, Deliberation, Demokratie, Entscheidungsfindung, Korporatismus, Sozialpartner, Organisationen der Zivilgesellschaft
Schlagwörter Englisch:citizen’s assembly, deliberation, democracy, decision-making, corporatism, Social Partners, Civil Society Organizations
Sonstiges
Signatur:D-23948
Organisationseinheit, auf der die Arbeit eingereicht wird:H73200 Institut für Wald-, Umwelt- und Ressourcenpolitik
AutorInName:BSc Lukas PichlerBeurteilende*rName:Assoc. Prof. Mag. Dr. Reinhard SteurerHerkunftsbetrieb:1.MitwirkenderName:Ass.Prof. M.A. M.P.S. Dr. Aron BuzoganyHerkunftsbetrieb:2.MitwirkenderName:Mag. Dr.phil. Patrick ScherhauferHerkunftsbetrieb:ArbeitTyp der Arbeit:MasterarbeitSprache der Arbeit:DeutschTitel der Arbeit in Originalsprache:Die Rollen von Sozialpartnern und Organisationen der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung des österreichischen KlimaratsTitel der Arbeit in deutsch:Die Rollen von Sozialpartnern und Organisationen der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung des österreichischen KlimaratsTitel der Arbeit in englisch: Publikationsmonat:06.2023Seitenanzahl:98VolltextVolltext der Arbeit:Volltext der Arbeit im PDF-Format ladenOnline-Katalog der Universitätsbibliothek BodenkulturAC-Nummer:AC16902843AbstractAbstract in Deutsch:Aufgrund der zunehmenden Zukunftssorgen bezüglich der Herausforderungen in der Klimadebatte und dem abnehmenden Vertrauen in die Politik, wünschen sich die Menschen vermehrte Chancen zur Interaktion im politischen Prozess. Erreicht kann das mit Hilfe von Deliberationsverfahren wie dem Bürger*innenrat werden. Bei diesem handelt es sich um ein Instrument zur Politikberatung, welches sich zur Bearbeitung komplexer Problemstellungen eignet und politischem Stillstand entgegenwirken kann. Im Jahr 2022 wurde der erste bundesweite Bürger*innenrat mit dem Namen „Klimarat der Bürgerinnen und Bürger“ in Österreich abgehaltenen. Ein eigens eingerichteter Stakeholder-Beirat war beim Klimarat für die Berücksichtigung der unterschiedlichsten Sichtweisen zuständig. Der Fokus der Meisterarbeit liegt auf der Analyse der Teilnahmeintentionen der Interessenverbände des Stakeholder-Beirats, deren Wahrnehmung ihrer eigenen Rolle im Prozess, sowie in der Untersuchung der von den Interessenverbänden gewünschten klimapolitischen Entwicklungen für die Zukunft. Das theoretische Grundgerüst dieser Masterarbeit wurde durch Literaturrecherche geschaffen. Um zwischen den Stakeholdern der österreichischen Klima-Governance und dem deliberativen Prozess Bürger*innenrat einen praktischen Bezug herstellen zu können, wurden zwölf Expert*inneninterviews mit den am Stakeholder-Beirat des Klimarats beteiligten Organisationen geführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgrund der Wertschätzung von Partizipation am Stakeholder-Beirat teilgenommen haben, die Sozialpartner hingegen wegen ihres gesetzlichen Auftrags. Positiv beschrieben die Organisationen der Zivilgesellschaft den Fakt, dass sie trotz ihrer nischenartigen Stimme in diesem Gremium die Chance hatten, den Sozialpartnern auf Augenhöhe zu begegnen. Der Klimarat kann einen wesentlichen Beitrag zur Transformation in der Klimadebatte leisten, allerdings darf er nicht als einmaliges Instrument angesehen werden.
Abstract in Englisch:Due to the increasing concerns about the future regarding the challenges in the climate debate and declining confidence into politics, people want more opportunities to interact with the political process. This can be accomplished by using deliberative processes like the citizen’s assembly. That is an instrument for political advice, which is suitable for dealing with complex problems and can counteract political stalemate. In 2022, the first nationwide citizens' assembly called “Klimarat der Bürgerinnen und Bürger“ was held in Austria. A stakeholder advisory board was included in the process, which was responsible for taking the wide range of perspectives in the climate debate into account. The main focus of this master thesis is to analyze the participation intentions of the stakeholders in the panel, the perception of their role in the process, as well as the investigation of their desired climate policy developments for the future. The theoretical base of this Master thesis was created through literature research. To establish a practical reference between the stakeholders and the deliberative process, twelve expert interviews with the stakeholder advisory board were conducted The results show that the civil society organizations participated in the stakeholder advisory board because of the value of participatory processes. For the social partners the legal mandate resulting from the corporatism was the decisive factor for participation. The civil society organization described the possibility of meeting the social partners at eye level as a positive fact. The Austrian Assembly for Climate Action can make a significant contribution to the transformation in the climate debate. However, it is not a one-shot instrument and needs time to grow.SchlagworteSchlagwörter Deutsch:Bürger*innenrat, Deliberation, Demokratie, Entscheidungsfindung, Korporatismus, Sozialpartner, Organisationen der ZivilgesellschaftSchlagwörter Englisch:citizen’s assembly, deliberation, democracy, decision-making, corporatism, Social Partners, Civil Society OrganizationsSonstigesSignatur:D-23948Organisationseinheit, auf der die Arbeit eingereicht wird:H73200 Institut für Wald-, Umwelt- und Ressourcenpolitik