Abstracts
Suchen | Eingabe | Hilfe | 0.00s

Arbeit :: Detailansicht


AutorIn
Name:DIPL.-ING. Elisabeth Klingbacher
Beurteilende(r)
Name:Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.Ing. Bernhard Freyer
Herkunftsbetrieb:
Arbeit
Typ der Arbeit:Masterarbeit
Sprache der Arbeit:Deutsch
Titel der Arbeit in Originalsprache:Biologische N-Fixierung von Medicago sativa in Reinsaat und in Gemenge mit Gramineen bei Schnittnutzung im ökologischen Landbau
Titel der Arbeit in deutsch:Biologische N2-Fixierung von Medicago sativa in Reinsaat und im Gemenge mit Gramineen bei Schnittnutzung im Ökologischen Landbau
Titel der Arbeit in englisch:n.a.
Publikationsmonat:10.2001
Seitenanzahl:
Online-Katalog der Universitätsbibliothek Bodenkultur
AC-Nummer:AC03307717
Abstract
Abstract in Deutsch:Die biologische N2-Fixierung durch die Symbiose von Leguminosen
und Rhizobien bildet die Hauptinputquelle an Stickstoff in Anbausysteme
des Ökologischen Landbaus.
Doch auch aufgrund der Lieferung von wirtschaftseigenem
Grundfutter, Humusakkumulation, Nährstoffmobilisierung,
Unterbodenlockerung und Verbesserung der Bodenstruktur bilden
Leguminosen unerlässliche Fruchtfolgeglieder.
Im vom pannonischen Klima geprägten Marchfeld kann aufgrund
geringer Niederschlagsmengen und lang andauernder
Trockenperioden sowohl das Wachstum als auch die biologische N2-
Fixierung von Leguminosen limitiert werden.
Verglichen mit anderen Futterleguminosen zeichnet sich vor allem
die Luzerne (Medicago sativa) durch größere Toleranz gegenüber
Trockenheit aus.
Ziel dieser Arbeit war es daher im Rahmen eines Feldversuchs
(randomisierte Blockanlage mit 4 Wiederholungen) schnittgenutzte
Luzerne- und Luzernegrasbestände hinsichtlich des Trockenmasse-
und Stickstoffertrags (ober- und unterirdisch), der N2-Fixierleistung
und der N-Flächenbilanz zu untersuchen und zu vergleichen.
Über die gesamte Vegetationsperiode betrachtet bildete das
Luzernegras-Gemenge (Schnittgut: 72 dt/ha, Stoppel: 51 dt/ha) in
Summe einen signifikant (P < 0,05) höheren oberirdischen
(Schnittgut, Stoppeln) Trockenmasseertrag aus als die Luzerne in
Reinsaat (Schnittgut: 60 dt/ha, Stoppel: 33 dt/ha).
Der gesamtpflanzliche Stickstoffertrag unterschied sich hingegen
nicht signifikant zwischen den beiden Varianten.
Hinsichtlich der N2-Fixierleistung, die mit der erweiterten
Differenzmethode errechnet wurde, konnten ebenfalls keine
statistisch absicherbaren Unterschiede zwischen der Luzerne in
Reinsaat und dem Luzernegras-Gemenge festgestellt werden. Zum
zweiten Schnittermin lag die gesamtpflanzliche symbiotische
Stickstoffixierleistung für beide Varianten bei 75 kg N/ha. Zum dritten
Schnittermin fixierte die Luzerne in Reinsaat 72 kg N/ha, das
Luzernegras-Gemenge 78 kg N/ha.
Die N-Flächenbilanz ergab für die Luzerne in Reinsaat im Mittel
einen negativen Wert von ¿ 47 kg N/ha, im Luzernegras-Gemenge
lagen die Werte bei ¿ 68 kg N/ha. Signifikanzen wurden nicht
festgestellt.



Abstract in Englisch:In organic farming systems, biological nitrogen fixation, as a result
of a symbiosis between legumes and rhizobia, is the main source
of nitrogen.
Under the pannonical climate conditions in the Marchfeld, drought
periods may occur during the growing season, limiting legume
growth and nitrogen fixation.
Alfalfa as a drought tolerant-legume species can still grow,
develop and fix nitrogen under such dry conditions.
The overall objective of this field experiment (randomised plot
design, 4 replications) was to analyse and to compare above-
and below-ground dry matter and nitrogen yield, the capacity of
biological nitrogen fixation and N balances of alfalfa
monocultures and alfalfa-grass mixtures in a system
of cutting in the Marchfeld.
Considering the whole growing season, the total dry
matter yield (shoot and stubble) of the alfalfa grass
mixture (shoot: 72 dt/ha, stubble: 51 dt/ha) was significantly
higher than the yield of the alfalfa monoculture
(shoot: 60 dt/ha, stubble: 33 dt/ha).
Whereas the N yield did not differ significantly.
Concerning the biological nitrogen fixation, no significant
differences were observed.
At the second cut as well alfalfa in monoculture as
alfafa-grass mixture fixed 75 kg N/ha.
At the third cut, alfalfa in monoculture fixed 72 kg N/ha
and the alfalfa-grass 78 kg N/ha.
N balances did not differ significantly, they resulted in
¿ 47 kg N/ha for alfalfa in monoculture and ¿ 68 kg N/ha
for the alfalfa-grass mixture.



Schlagworte
Schlagwörter Deutsch: Landwirtschaft:Allgemein Leguminosen Biologische N2-Fixierung N-Differenzmethode N-Flächenbilanz
Schlagwörter Englisch: AGRICULTURE, AGRONOMY legumes biological nitrogen fixation N difference method N balance
Sonstiges
Signatur:D-10351
Organisationseinheit, auf der die Arbeit eingereicht wird:1
AutorInName:DIPL.-ING. Elisabeth KlingbacherBeurteilende(r)Name:Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.Ing. Bernhard FreyerHerkunftsbetrieb:ArbeitTyp der Arbeit:MasterarbeitSprache der Arbeit:DeutschTitel der Arbeit in Originalsprache:Biologische N-Fixierung von Medicago sativa in Reinsaat und in Gemenge mit Gramineen bei Schnittnutzung im ökologischen LandbauTitel der Arbeit in deutsch:Biologische N2-Fixierung von Medicago sativa in Reinsaat und im Gemenge mit Gramineen bei Schnittnutzung im Ökologischen Landbau Titel der Arbeit in englisch:n.a.Publikationsmonat:10.2001Seitenanzahl:Online-Katalog der Universitätsbibliothek BodenkulturAC-Nummer:AC03307717AbstractAbstract in Deutsch:Die biologische N2-Fixierung durch die Symbiose von Leguminosen
und Rhizobien bildet die Hauptinputquelle an Stickstoff in Anbausysteme
des Ökologischen Landbaus.
Doch auch aufgrund der Lieferung von wirtschaftseigenem
Grundfutter, Humusakkumulation, Nährstoffmobilisierung,
Unterbodenlockerung und Verbesserung der Bodenstruktur bilden
Leguminosen unerlässliche Fruchtfolgeglieder.
Im vom pannonischen Klima geprägten Marchfeld kann aufgrund
geringer Niederschlagsmengen und lang andauernder
Trockenperioden sowohl das Wachstum als auch die biologische N2-
Fixierung von Leguminosen limitiert werden.
Verglichen mit anderen Futterleguminosen zeichnet sich vor allem
die Luzerne (Medicago sativa) durch größere Toleranz gegenüber
Trockenheit aus.
Ziel dieser Arbeit war es daher im Rahmen eines Feldversuchs
(randomisierte Blockanlage mit 4 Wiederholungen) schnittgenutzte
Luzerne- und Luzernegrasbestände hinsichtlich des Trockenmasse-
und Stickstoffertrags (ober- und unterirdisch), der N2-Fixierleistung
und der N-Flächenbilanz zu untersuchen und zu vergleichen.
Über die gesamte Vegetationsperiode betrachtet bildete das
Luzernegras-Gemenge (Schnittgut: 72 dt/ha, Stoppel: 51 dt/ha) in
Summe einen signifikant (P < 0,05) höheren oberirdischen
(Schnittgut, Stoppeln) Trockenmasseertrag aus als die Luzerne in
Reinsaat (Schnittgut: 60 dt/ha, Stoppel: 33 dt/ha).
Der gesamtpflanzliche Stickstoffertrag unterschied sich hingegen
nicht signifikant zwischen den beiden Varianten.
Hinsichtlich der N2-Fixierleistung, die mit der erweiterten
Differenzmethode errechnet wurde, konnten ebenfalls keine
statistisch absicherbaren Unterschiede zwischen der Luzerne in
Reinsaat und dem Luzernegras-Gemenge festgestellt werden. Zum
zweiten Schnittermin lag die gesamtpflanzliche symbiotische
Stickstoffixierleistung für beide Varianten bei 75 kg N/ha. Zum dritten
Schnittermin fixierte die Luzerne in Reinsaat 72 kg N/ha, das
Luzernegras-Gemenge 78 kg N/ha.
Die N-Flächenbilanz ergab für die Luzerne in Reinsaat im Mittel
einen negativen Wert von ¿ 47 kg N/ha, im Luzernegras-Gemenge
lagen die Werte bei ¿ 68 kg N/ha. Signifikanzen wurden nicht
festgestellt.



Abstract in Englisch:In organic farming systems, biological nitrogen fixation, as a result
of a symbiosis between legumes and rhizobia, is the main source
of nitrogen.
Under the pannonical climate conditions in the Marchfeld, drought
periods may occur during the growing season, limiting legume
growth and nitrogen fixation.
Alfalfa as a drought tolerant-legume species can still grow,
develop and fix nitrogen under such dry conditions.
The overall objective of this field experiment (randomised plot
design, 4 replications) was to analyse and to compare above-
and below-ground dry matter and nitrogen yield, the capacity of
biological nitrogen fixation and N balances of alfalfa
monocultures and alfalfa-grass mixtures in a system
of cutting in the Marchfeld.
Considering the whole growing season, the total dry
matter yield (shoot and stubble) of the alfalfa grass
mixture (shoot: 72 dt/ha, stubble: 51 dt/ha) was significantly
higher than the yield of the alfalfa monoculture
(shoot: 60 dt/ha, stubble: 33 dt/ha).
Whereas the N yield did not differ significantly.
Concerning the biological nitrogen fixation, no significant
differences were observed.
At the second cut as well alfalfa in monoculture as
alfafa-grass mixture fixed 75 kg N/ha.
At the third cut, alfalfa in monoculture fixed 72 kg N/ha
and the alfalfa-grass 78 kg N/ha.
N balances did not differ significantly, they resulted in
¿ 47 kg N/ha for alfalfa in monoculture and ¿ 68 kg N/ha
for the alfalfa-grass mixture.



SchlagworteSchlagwörter Deutsch: Landwirtschaft:Allgemein Leguminosen Biologische N2-Fixierung N-Differenzmethode N-FlächenbilanzSchlagwörter Englisch: AGRICULTURE, AGRONOMY legumes biological nitrogen fixation N difference method N balanceSonstigesSignatur:D-10351Organisationseinheit, auf der die Arbeit eingereicht wird:1